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Getaucht in ein warmes sienabraun thronen die Kuppeln und Türme Sienas,
der Stadt auf den drei Hügeln, über der weiten toskanischen Landschaft.
Ausgangspunkt für eine Erkundung Sienas bildet der Piazza del Campo,
ein großzügiger, muschelförmiger Platz.
Mit seinen gotischen Bauwerken zählt er zu den schönsten mittelalterlichen Anlagen Europas.
Zweimal im Jahr findet hier der traditionelle "Palio" statt. Am 02. Juli und am 16. August ist die ganze Stadt auf den Beinen, wenn
unter den 17 Stadtvierteln der Sieger beim Pferderennen ermittelt wird
und die Marienfahne als Trophäe an sich nehmen darf.
Die Feierlichkeiten beginnen bereits am Vorabend mit einem Festessen.
Nachdem die Pferde ausgelost und in der Pfarrkirche gesegnet wurden, findet ein historischer Umzug durch die Altstadt statt. Am Abend schwingen sich die Reiter dann auf die ungesattelten Pferde und beginnen mit ihrer Verfolgungsjagd. Das beeindruckenste Gebäude am Piazza del Campo ist der Palazzo
Publico, ein früher als Rathaus genutzter Palast, indem sich heute das
Städtische Museum befindet.
Wer sich nicht scheut, den 102 Meter hohen Turm zu besteigen, kann ein fantastisches Panorama auf Siena genießen. Verlässt man den Platz in westlicher Richtung, gelangt man zum höchsten
Punkt der Stadt, zum mächtigen gotischen Dom mit seiner prächtigen
schwarz weißen Marmorfassade.
Sehenswert sind neben den Deckenmalereien, der auf 9 Säulen ruhenden
Kanzel und der Piccolomini Bibliothek auch die herrlichen
Mosaikfußböden.
Der Name Sienas wird auch mit der Kirchenlehrerin Katharina von Siena
verbunden, welche 1347 hier geboren wurde und durch ihre
Christusvisionen Aufsehen erregte.
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